NEUIGKEITEN  3


Andy Goldsworthy
Andy Goldsworthy

Wer vom Ziel nichts kennt,
kann's doch heut erfahren;
wenn es ihn nur brennt
nach dem Göttlich-Wahren;
wenn in Eitelkeit
er nicht ganz versunken
und vom Wein der Zeit
nicht bis oben trunken.

 

Wer vom Ziel nicht weiß,

kann den Weg nicht haben,

wird im selben Kreis

all sein Leben traben;

kommt am Ende hin,

wo er hergerückt,

hat der Menge Sinn

nur noch mehr zerstückt.

      

Denn zu fragen ist

nach den stillen Dingen,

und zu wagen ist,

will man Licht erringen;

wer nicht suchen kann,

wie nur je ein Freier,

bleibt im Trugesbann

siebenfacher Schleier.

 

Christian Morgenstern


Einen schönen guten neuen Tag!

Heute lade ich Lektion 3 auf.

1. Ihr habt die Einführung zu Marhalls Buch gelesen und Euch wunderbare Gedanken zum Geben und zum Nehmen gemacht. Dieses Geben und Nehmen könnt Ihr jetzt auch direkt auf die menschlichen Beziehungen übertragen. Es existiert in uns ein unsichtbares Konto. Geht innerlich die Menschen durch, mit denen Ihr in Beziehung seid und spürt dem Kontostand nach:...Minus...plus...ausgeglichen...

2. Formuliert Eure Ziele für den Kurs

Herzlich

Hanspeter

 

 

 


Ein mögliches Ziel


Liebe Rachel, lieber Matthias,

 

"DENKEN VERHINDERT SPÜREN... SPÜREN VERHINDERT DENKEN."

 

Ein mögliche Kursziel für Euch wäre, in der täglichen Praxis zu entdecken, wie wahr dieser Satz ist. Zu entdecken, wie es unsere Gedanken sind, die den Humus zum Gedeihen unserer Gefühle bilden. Dies in  Richtung angenehm und unangenehm. ( un-an-ge-nehm nennen wir sie, weil wir uns weigern, diese Gefühle als zu uns gehörig an-zu-nehmen.)

 

Die nötigen Erfahrungen könnt ihr  sehr gut bei der Körperscanübung sammeln!

 

Herzlich

Hanspeter

 

 


Achtung!


Es ist einfach, aber nicht leicht! Wenn Ihr die Aufgabe vom Anfang ernst nehmt, so "dürft"  ihr die Aufgabe vom letzten Mittwoch gar nicht machen..... Wenn ihr nämlich, den Körperscan "macht", dann tut ihr nicht nichts!

 

Es gibt ein Geheimnis, dass beides zugleich gelingt.... vielleicht findet ihr es heraus!

 

Der Einstieg ins "Nichtstun" beginnt mit einem Vorsatz: Wir setzen uns hin mit dem Vorsatz nichts zu tun. Folgende Sätze können uns darin unterstützen, wenn wir sie uns selbst innerlich sagen:

  • "Ich tue nichts!"
  • "Ich will nichts!"
  • "Ich weiss nichts!"
  • "Ich fürchte mich nicht."
  • "Ich lasse alles sein!"
  • "Ich nehme wahr, was ist."

Viel Erfolg, was das in diesem Zusammenhang auch immer bedeuten mag!

 

Herzlich

Hanspeter