Lernstoff 1


 

"Jetzt"

 

Wenn ich mir j e t z t  gerade etwas Zeit nehme auf meine Gefühle zu achten, merke ich, dass ich etwas unruhig bin und im Moment keinen "Namen" für diesen Zustand finden kann. Wie Geht es Dir  j e t z t  gerade? Spüre nach und gib Deinen Gefühlen j e t z t Raum! Benenne sie.


"Gefühle denken"

 

Wenn wir von unseren Gefühlsleben abgetrennt sind, meist, weil wir in der Kindheit gelernt haben, sie zu verdrängen oder zu bewerten, brauche wir EINEN NEUEN ZUGANG zu unserer Seele. Dieser Zugang beginnt damit, dass wir Gedanken von Gefühlen unterscheiden lernen. Am Besten gelingt uns das, wenn wir mit unseren Körperempfindungen beginnen. Das heisst praktisch:

 

WENN DU WIEDER EINEN ZUGANG ZU DEINER SEELE FINDEN MÖCHTEST, DANN SETZ DICH WÄHREND DES TAGES IMMER WIEDER FÜR MOMENTE HIN UND TUE NICHTS! 

 

Tue nichts anderes als wahr-nehmen was sich zeigt. Es werden sich dir Gefühle zeigen, die aufblühen können, wenn du sie SEIN lässt. Bewerte dabei nicht, das was sich zeigt in gute und schlechte Gefühle, bleib in der Wahrnehmung dessen was ist. Während dieser Zeit lernst Du auch zwischen den Gedanken und den Gefühlen unterscheiden und spürst, wie Gedanken deine Gefühle beeinflussen.

 


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Wie Labels prägen können
Dies ist ein interessanter Beitrag zum austauschen. Kopiere Deine Antworten in die Arbeitsergebnisse!
Label Kap 3.pdf
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Erweiterte Liste der Gefühle / Gedanken im Gefühlspelz
Diese Liste kannst Du jeweils verwenden, wenn unbestimmte Gefühle, dich bedrängen. Lies sie dann durch und achte darauf, welche Wörter resonieren.
Gefühle Liste 09.pdf
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Die Gefühle als Mittel zur Bewertung.
Gefühle 1 Übungen _2_.pdf
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Aus "Gespräche mit Gott" von N.D.Walsh
Angst und Liebe . Die Grundlage.pdf
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Weiterführende Betrachtungen zu Gefühlen


Link zu : "Die Philosophie der Gefühle" von Klaus Eibach

 

Ein wichtiges Buch über Mitgefühl und Liebe, das die Gefühle ins Zentrum rückt. Hier einige Aussagen von Klaus. Lies sie durch und spüre nach welche Sätze in Dir Resonanz machen.

 

 

Spürst Du Dich beim Reden? Spürst Du den anderen beim Reden?

Warum redest Du? Welches Gefühl bezweckst Du mit Deinem Reden? Welches Gefühl willst Du von dem anderen, während Du redest?

Manche reden wie ein Wasserfall. Dann prasseln Emotionen auf Dich herab.

Manche lehnen den Monolog ab, halten aber selbst ständig einen Monolog. Mit dem Monolog erfahren sich oftmals unbeliebte Gefühle. Die wollen ins Bewusstsein.

Manche erwarten ständig (süchtig) nicht unterbrochen zu werden, unterbrechen aber selbst andere ständig. Auch dadurch erfahren sich Gefühle.

Manche erwarten Dein Interesse, bekommen aber gar nicht mit, dass auch das Desinteresse ein Gefühl ist.

Manche sind süchtig nach Deinem Verständnis und erzählen Geschichten. Die halten sie für spannend, merken in ihrem Redefluss aber gar nicht, welche Gefühle bei Dir im Fluss sind.

Wer seine Gefühle beim Reden nicht achtet, wie könnte er Dich achten?

Jedes Thema hat mit Gefühlen zu tun. Das ist den meisten überhaupt nicht bewusst.

Gespräche bewusst zu führen hat auch mit der Bewusstmachung von Gefühlen zu tun.

Manchmal musst Du erst was richtig Unbeliebtes sagen, damit Menschen sich bewusst auch der ungeliebten Gefühle in einer Diskussion zuwenden.

Viele Menschen texten Dich zu, wollen aber selbst nicht zugetextet werden. Dann wollen sie bestimmte Gefühle nicht. Die lauern oft im Unbewussten und bestimmen die Qualität Deiner Diskussionen.

Manche sind süchtig nach  Aufmerksamkeit und halten ihre Sucht für Liebe.

Manche sind süchtig nach Verständnis und halten ihre Sucht für normal. Sie sehen ihr eigenes Unverständnis für Gefühle gar nicht.

Manche sind süchtig nach Zustimmung, kritisieren in ihrer Perfektionssucht aber laufend.

Manche haben unglaubliche Erwartungen an Dich, auch in einer Diskussion. Wer innerlich unerfüllt ist, der schenkt Dir in Wahrheit seine innere Unerfülltheit und seine Angst vor Leere, im Übrigen auch seine Angst vor Ablehnung.

Manche wollen nicht zugequatscht werden, halten sich für superklug, lehnen die Laberer ab, merken aber gar nicht, dass sie auf der Gefühlsebene blind und taub sind.

Wer sich nicht spürt und über seine Gefühle nicht nachdenkt, die ihn bewegen, der wird Dich nicht wirklich wahrnehmen können.

Warum redest Du, was ist Dein An-TRIEB? Mache Dir Deine Triebe bewusst.

Fühle, was ist. Dann weißt Du, was triebhaft (süchtig) los ist.